Montag, 15. September 2014

First parts for WOOD3D Printer- Erste gefrästen Teile für den neuen 3D Drucker

Es sind die ersten und auch schon fast die letzten Teile. Es fehlen noch die Füße, welche aber nur zum spannen des Riemens essenziell sind. Die Schlitten werden aus Kunststoff gedruckt, da es ein rel. kompliziertes Modell ist. Der Effektor könnte auch gefräst werden, hier stellt sich uns aber die Frage aus was? Holz? Damit erreiche ich niemals das niedrigere Gewicht im Vgl. zu Kunststoff...also wird dieser ebenfalls aus Kunststoff gedruckt...


Hier zu erkennen sind die ersten Prototypen, leider habe ich zu früh in teure Siebdruckplatten gefräst. Fräst Prototypen immer in billigstes MDF! Zu meinen leichtsinnigen Fehlern:
  1. Keine Kerne lassen: Bei zu fräsenden Durchmessern, bei denen Reste oder Kerne übrig bleiben, Strategie so anpassen dass keine erzeugt werden. Siehe Abb. kleiner und großer Kern, die sich beim durchtrennen der untersten Holzschicht lösten und den Fräser blockierten, was zu Schrittverlust führte
  2. Wählt die Tabs stark genug! Auch hier löste sich das komplette Teil heraus und rammte sich nach oben mit der Lochseite in die Überwurfmutter des Fräsmotors (Brandstelle)
  3. Staubexplosion: Besorgt euch zwingend eine Absaugvorrichtung. Beim zerspanen von MDF entstehen sehr sehr feine Stäube, wenn dann ein Funke zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist -> Adee!
  4. Unnötige Tabs: Keine Tabs an den Verbindungsflächen, da diese dann einfach zu ungenau werden und nicht mehr sauber aufeinander aufliegen.



Spulenhalterung Test


Kerne die Ihr vermeiden solltet, rechts die fertige Platte


Links zu erkennen is eine lange Flachrundzange, und ein Inbusschlüssel. Zu meiner eigenen Überraschung lässt sich das sehr gut zusammenschrauben und festziehen. Meine Erachtens sogar ein bisschen zu fest ;-) Die Schäfte der Schrauben zentrieren auch gleich. Sechskantschrauben habe ich hier im nächsten Bild verbaut und handfest angezogen. Ich muss Inbussschrauben und Unterlegscheiben besorgen.

 Raumschiff oder Bermudadreieck? Fertig...langsam brauche ich einen Namen für den Drucker... WOOD3N? WOOD3D?


P.S. Die vielen Bohrungen sind extrem einfach zu erklären: 
  • Oberseite und Unterseite des Drucker sind kompatibel.
  • Jedes Segment ist um seine Mittelachse Spiegelbar, d.h. alle 6 benötigten Segmente sind gleich.

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