Dienstag, 13. Oktober 2015

Befestigung der Edelstahlunterlagen [Teil II] - mount of the stainless steel underlays [part II]

Heute wurden die Eigenbaudübel alle fest in die Edelstahlunterlage eingeschraubt und es wurde geschaut ob diese überhaupt alle passen. Es zeigte sich das diese nicht passen. Also alle Schrauben wieder leicht gelöst um für lockeren Sitz zu sorgen.
Um ein hineinlaufen des Epoxidharzes in das Innengewinde zu vermeiden wurden für die Eigenbaudübel Endkappen aus Knete hergestestellt und spitz zulaufend geformt, um dem überschüssig aufgetragenen Harz später die Möglichkeit zu geben, direkt zentrisch in die Bohrung abzulaufen bzw. zu -tropfen. Die Viskosität liegt ungefähr im Mittel zwischen Olivenöl und Honig (also bei ca. Glycerin).
Für das Epoxidharz habe ich kleine Kunststoff-Shot-Gläser zum dosieren verwendet und einen Pinsel zum auftragen. Um das spätere, vollständige vergießen der Edelstahlunterlagen zu ermöglichen, wurde geschaut ob sich das Epoxidharzgemisch auch mit einer Spritze aufnehmen lässt. Ja es klappt absolut problemlos. Die Spritze kann sogar zum mischen verwendet werden. Man nimmt das Gemisch mit der Spritze auf und lässt es wieder in den Mischbehälter reinlaufen. Durch den engen Querschnitt der Spritzendüse vermischt sich dieses sehr gut in der Düse. Es entstehen jedoch Luftbläschen die dann aber wieder ausgasen.
Die Edelstahlunterlage wurde auf Abstandshölzer gelegt und die Dübel mit Epoxidharz bestrichen. Das Einlassen der Edelstahlunterlage ging etwas schwieriger, da nach Einbringung des Epoxidharzes sehr wenig Raum zwischen Eigenbaudübel und Bohrung war. Es könnte aber auch möglich gewesen sein, das die Fluidreibung des Harzes eine sehr starke Dämpfung bewirkt hat. Abhilfe schafften hier leichte Hammerschläge und die Dübel konnten somit versenkt werden.
Die Dübel wurden etwas auskragend gelassen, da noch zusätzliches oben am Dübelumfang etwas Epoxidharz mit der Spritze verteilt wurde. Ich habe deutlich zu viel Epoxidharzgemisch angerührt.
Aus diesem Grund habe ich die Seitenwand probeweise damit bestrichen. Sobald es aushärtet habe ich einen Vergleich zur KFZ Spachtelmasse im Hintergrund leicht gelblich und dem Epoxidharz.
Da es im Keller kühl und feucht ist, werden für die Aushärtung volle 72h eingeplant. In dieser Zeit werde ich die Z-Achse mit den besseren Profilschienenführungen auskonstruieren.

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