Montag, 12. Oktober 2015

Befestigung der Edelstahlunterlagen - mount of the stainless steel underlays

Heute ist ein sehr problemreicher Tag. Die geplante Edelstahlunterlage so zu befestigen wie gedacht wird schwerer als vorgestellt. Beginnen wir von vorne....
Die Edelstahlauflage habe ich zu Beginn mit solchen Spannzangen befestigt und die Bohrungen mit einem spitzen Körner markiert.
Auf der Abbildung rechts wurde die Edelstahlauflage abgenommen und die Markierungen sind sichtbar. Nun wurde mit einem D4 mm Bohrer vorgebohrt. Das Problem zeigt sich, dass die Bohrungen dummerweise Versatz haben und ich mir das hätte ruhig denken können.
Alternativ zu der Vorgehensweise wurden die Kindergarten-Spannzangen gegen ordentliche ausgetauscht. Die Edelstahlunterlage wurde liegen gelassen und direkt als Bohrschablone verwendet.
Nachdem die Edelstahlunterlage abgesaugt und die Position der Bohrungen verifiziert war zeigte sich ein sehr gutes Bohrmuster. 

Diese D4 Bohrungen mussten jetzt auf D6 aufgebohrt werden. Hierbei ist bei der ersten Bohrung die Sprengwirkung des hochverdichteten Bohrstaubes unterschätzt worden und ein Seitenwandstück an der Bohrung ist abgesprengt worden. Die zweite gegenüberliegende D6 Bohrung wurde mehrmals zyklisch abgesaugt um den vorigen Effekt zu verhindern. Als dann der Kunststoff-Dübel eingehauen und die Gewindeschraube eingeschraubt wurde sprengte nun der Dübel die Seitenwand ebenfalls auf. Somit ist die von mir geplante Strategie mit dem Kunststoffdübeln durch geringe Seitenwandstärke und die hohe "Sprengwirkung" der Dübel nicht praktikabel. Der vorherige Test mit der schwarzen Schraube und dem Dübel wurde mit reichlich Abstand von den Seiten durchgeführt.
Da Gewindehülsen sehr teuer sind habe ich ein Versuch gestartet. In diesem Becher befindet sich ausgehärteter Beton. In einem Aluminiumrohr mit Durchmesser D6 und der Länge 30mm wurden ein Innengewinde geschnitten und außen einige Rillen angebracht. Die Bohrung wird mit Epoxidharz vergossen und das Aluminiumrohr von unten mit Knete gegen das eindringen des Epoxidharzes in den Gewindegang gesichert. Nach dem aushärten wird geschaut welche Krafteinwirkungen diese Montagetechnik aufnehmen kann.

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