Samstag, 21. Februar 2015

Jetzt wirds ernst! - Glasplatten gravieren

Heute wird eine Glasplatte aus IKEA ernsthaft graviert. Auch hier gibt es wieder an Erfahrung zu berichten. Hier ist die Vektorgrafik zu erkennen. In der Abbildung rechts wurde 0.3 mm tief graviert, wobei dies eine bereits für den 3D Drucker gebrauchte Fliese war. In der rechten Abbildung wurde die Kontur mit einem Bahnabstand von 0,15 mm geräumt. Am "we" ist sehr gut erkennbar, das die Gravur  nicht sauber gelungen ist. Der Nullpunkt wird mit einem Blatt Papier gefunden. Das Blatt wird solange hinund herbewegt, bis die Gravierspitze bei langsamen Vorschub das Blatt durchpiekst und festhält.

Um die Grafik noch kontrastreicher zu gestalten wurde versucht das Räumen, nicht mehr der Kontur folgend zu gestalten, sondern als eine Kreuz-Schraffur mit einem Bahnwinkel von 0° auszuführen (parallel X und Y Achse). In folgenden Bildern ist nach der Konturgravur nochmals mit einer Kreuzschraffur (Bearb.Zeit: 1h:03min) gearbeitet worden. Diese ist sehr zeitintensiv. 







Das Ergebnis ist definitv kontrastreicher und viel gleichmäßiger geworden, als nur mit einer Konturparallelen gravur.




Kommentare:

  1. Sehr schönes Ergebnis!
    Ich habe letzte Woche mit dem gleichen Dremel Karbid-Schleifstift gearbeitet. Leider hatte ich immer wieder Geraden, wo deutliche Ausbrüche erkennbar waren.
    Welche Schnittdaten wurden verwendet?
    Ich hatte es mit 18.000 1/min und 70 mm/min versucht.
    (die Maschine ist absolut steif - Mineralguss)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die Spindel war aus. Ich habe eher gekratzt. Die Spitze ist so dünn, da bringt dir Drehzahl auf den "nano Durchmesser" fast gar nix.

      Löschen