Samstag, 14. September 2013

Mach3 mobilisieren


http://breax.org/wp-content/uploads/2011/05/DSCI0028.jpg

Das ansteuern und bedienen der Software MACH3 ist über die Tastatur auf Dauer relativ umständlich, falls man, so wie ich ständig von der CNC Fräse weggehen muss und dann wieder an den PC. Für diesen Zweck hatte ich mir eine Infrarotfernbedienung mit Empfänger, die von meiner alten PC-TV Karte übrig geblieben war, wieder in Betrieb genommen. Die Fernbedienung sendete die Befehle nur Impulsweise und ein reibungsfreies Verfahren war nicht möglich. Nach einiger Zeit habe ich mir eine Bluetooth Tastatur "Logilink" von Conrad für ca.17€ bestellt. Diese ist klein, kompakt und liegt nun ständig neben der CNC. Falls diese Tastatur gerade nicht für die CNC benutzt wird, dann kann diese auch für den Laptop oder das Smartphone verwendet werden.

Nachtrag: Mit Pokeys nicht verwendbar!

Sonntag, 8. September 2013

Nase voll von Slic3r v0.99

Nachdem ich nun sehr viel mit Slicer gedruckt habe, aber viel mehr mit dem optimieren von Parametern beschäftigt war, habe ich nun beschlossen dass Slicer Programm zu wechseln. Hauptgrund für den Wechsel war ein erzeugter Fehler im slicen. Auf dem Bild ist das "J-Head Mount" dargestellt. Dieses Teil hat auf der zu uns blickenden Fläche eigentlich einen Zylindrischen Ring oben drauf. Slic3r hat diesen "Ring" in das innere des Modells verlegt. Auf dem zweiten Bild ist das Bauteil richtig dargestellt.

Das aktuelle Programm ist nun Cura. Einige Vorteile sind unter anderem die 3D Darstellung im Programm, weniger Parameter die einzustellen sind und es erzeugt weniger hakende Motorschritte, bzw. läuft deutlich sanfter. Das Drucken bei höheren Geschwindigkeiten ist nun möglich. Bei mir läuft es einfach viel flüssiger mit 30 mm/s.
Um den von Cura erzeugten GCode in Mach3 verwenden zu können, wird dieser einfach als Textdatei gespeichert, im Texteditor alle Extruder Befehle von E auf A ersetzt und der Kopf und Fuß des Codes mit dem von Slic3r ersetzt....alles in allem kein Problem aber umständlicher...

Samstag, 7. September 2013

Extruderproblem

Gestern habe ich versucht ein Kunststoffteil zu extrudieren. Nach 10 bis 20 Layern 0,3 mm Höhe ist das Filament bei meiner Ankunft plötzlich ins stocken geraten und es wurde nicht mehr extrudiert. Ich habe den Extruder zerlegt und festgestellt, dass die gerändelte bzw. geriffelte Rolle sich mit Filament zugesetzt hat und nicht mehr ordnungsgemäß hat packen können. Alle Rückstände entfernt und auch die Riffel mit der Feile ein wenig vertieft. Heute hat alles wunderbar geklappt, bis auf den Filamentrückzug den ich noch immer nicht hinbekomme...

Nachtrag(15.11.2013):  Seitdem ich die gerändelte Schraube nachgefeilt habe ist das Druckergebnis extrem schlechter geworden. Es zeigt sich eine deutlich rauere Oberfläche und auch die Perimeter sind sehr rau. Dadurch, dass die Zahnkopf des gerändelten Einzugsrades nun spitzer sind, werden diese auch tiefer in das Filament eingedrückt. Es sind deutlich "Vortriebsmarken" am Filament zu erkennen. Ich vermute, dass das Filament dadurch Luft mitschleppt und diese Luft nach dem extrudieren auf der Bauteiloberfläche entweicht und diese Rauheiten erzeugt.

Fazit: Seid sehr vorsichtig beim reinigen des Extruders, bzw. pfeilt auf keinen Fall nach! Falls schon geschehen, kann ich mir vorstellen, mit Schleifpapier nachschleifen und die Zahnspitzen abrunden oder einige mal Tesafilm überkleben.